Rennradwoche in Mallorca

Auch in 2026 haben wir für eine gute Saison, die Grundlage bei einer Rennradwoche in Mallorca gelegt. Mit einer 21 Personen starken Mannschaft flogen wir am 27.03.2026 nach Palma. Als Domizil war wieder das Playa Esperanza gewählt. Dort konnten wir auch in diesem Jahr wieder die gute Küche, ausgezeichnete Lage und Infrastruktur genießen.

Nachdem wir unsere Räder aufgebaut, bzw. ausgeliehen hatten, ging es auch schon auf die erste Runde mit 107 km und 1170 Hm. Mit dem Puig Sta. Magdalena und der Eremita de Bonani standen zwei kleinere Anstiege zum Einfahren bereit.

Der Folgetag führte uns bei Starkwind über das Orangental nach Manacor und Petra. 103 km und 950 Hm fühlten sich weit mehr an, als die Daten, welche die Radcomputer aufzeichneten.

Am dritten Tag war uns dann nach dem ersten Kontakt mit dem Tramuntana-Gebirge. Mit einem ordentlichen Schwenk über Senchelles fuhren wir den Col De Sa Batalla über Caimari an. Von dort war es nur noch ein Katzensprung zum Kloster Lluc. Bei Sonnenschein wurden die Kohlehydratspeicher mit Kuchen und Café con Lecche aufgefüllt, bevor es weiter zum Coll de Femenia nach Pollenca ging.

Nach der Rückkehr an der Playa de Muro standen 122 km mit 1460 Hm auf den Anzeigen.

Danach stand ein sogenannter Ruhetag mit aktiver Erholung an. Ein Teil der Gruppe fuhr eine lockere Schleife zum Bike-Cafe nach Alaro. Die Beine wurden bei 89 km und 690 hm etwas ausgeschüttelt. Der andere Teil der Gruppe nutzte den Tag für eine entspannte Bergtour über die Tankstelle zum Kiosk. Aufgrund der kühlen Temperatur teilte sich diese Gruppe nochmals. Ein Teil fuhr nach Pollenca zurück, der Rest überquerte noch zweimal den Col de Rei nach und von Sa Calobra. Dort wurde dann eine Pasta den kalten Körpern zugeführt, damit die finale Auffahrt zum Col de Rei ansprechend erfolgen konnte. Am Ende dieses ruhigeren Tages standen somit 114 km/2020 hm.

Sa Calobra

Nachdem wir uns nun an die Berge und den starken Wind gewohnt hatten, war als nächstes eine Anfahrt gegen den Wind sowie eine Auffahrt nach San Salvador auserkoren. Dabei bließ uns der Wind beim Anstieg ordentlich entgegen. Die Pause in Petra bei Sonneschein, Windstille und warmer Temperatur, weckte neue Lebensgeister. Nachdem wir ausgelüftet wieder am Esperanza ankamen, standen 135 km mit 1510 Hm zu Buche.

Die usprünglich geplante Königsetappe mit knapp 3000 Hm fiel der kalten Witterung in den Bergen zum Opfer. Wir ließen Vernunft walten und änderten auf eine Orient-Runde ab. In Santa Maria genossen wir im Windschatten eine sonnige und warme Mittagspause, bevor wir über Bunyola zum Col de Honor und nach Orient hochfuhren. Am Col de Honor überraschte uns ein nagelneuer Asphalt, der die Abfahrt zu einem Genuss werden lies. Auf dem Rückweg teilte sich die Gruppe nochmal auf und so fuhren wir über Buger noch einen „Tankstopp“ an, bzw. erklommen nochmals den Col de Batalla über die Tankstellen-Auffahrt. Dabei wurden 126 km mit 1580 Hm gesammelt.

Auf dem Weg zum Orient
Neuer Asphalt am Col de Honor nach Orient

Für den Abschlußtag nahmen wir uns eine der schönsten Rennradstrecken auf Mallorca vor. Durch das Orangental fuhren wir zum Puig de na Bau und Puig des Pou Colomer nach Arta. Der Wetterbericht versprach den ersten Tag ohne Wind, was dem Wind aber egal war. Nicht nur, daß er wehte, er hatte auch noch gedreht und kam unerwartet von vorne. Durchgeblasen und von der Woche gezeichnet, genossen wir im Zentrum von Arta eine sonnige und windgeschütze Mittagspause u.a. bei frisch zubereiteten Kürbiskern-Croissants.  Nach dem Verzehr machte sich noch eine Gruppe auf, um zur Eremita de Betlem aufzubrechen und noch ein paar Höhenmeter zu sammeln.

Der Rest der Gruppe machte sich direkt auf den Heimweg nach Alcudia. Bei der Rückfahrt wurden die „Gläubigen“ mit einer ansprechenden Tempoeinheit belohnt und deren Radcomputer zeichneten nochmal 100 km mit 1440 hm auf.

Pause in Arta
Betlem

Die Rennradwoche endete mit einer Abschlußbesprechung in der wärmenden Sonne an der Pool-Bar und später nach dem Abendessen mit dem letzten Besuch im Bike-Point bei „Pedro“ mit unserem Freund Carlos.

Abschlussbesprechung

Als Fazit gilt, wir hatten eine tolle Woche mit über 800 Km und mehr als 10 000 Hm, alle sind gesund zurück und die Insel hat mal wieder gehalten, was sie versprochen hat.

Nun schauen wir mit Zuversicht auf die nächsten Touren. Die Grundlage ist gelegt.

RideOn

Werner

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