Rennrad – Jahresfahrt 2026

Auf Wunsch einiger Rex-Tourenfahrer wurde in diesem Jahr eine Jahresfahrt geplant, die es moderater, als in den letzten Jahren angehen sollte. Ziel war sportliche Betätigung mit rechtzeitiger Ankunft in den Unterkünften und entspannte Pausen während der Etappen.

Herausgekommen ist eine Strecke von Feucht nach St.Pölten/Österreich. Diese in Anlehnung an die legendäre Klaffenböck-Tour aus der Gründerzeit des Radlexpress.

Die Gesamtstrecke betrug 650 km bei 7000 Hm.

Los ging es am Sonntag, 05.07.2026 vom Bahnhof Feucht. Unser Servicefahrer Mani Schindhelm musste leider wegen der Challenge Roth schon um 6.00 Uhr Dixieland verlassen, da er sonst nicht mehr aus dem Landkreis herausgekommen wäre. Zur Belohnung gab es ein leckeres Frühstück in Feucht.

Pünktlich um 8.00 Uhr fanden sich alle Teilnehmer ein, damit das Gepäck verladen und der Start erfolgen konnte.

Tag 1 führte uns bis Cham (136km/1600hm). Bei der Ankunft genossen wir eine Einkehr in einer Eisdiele am Marktplatz, bevor wir zu unserer nahegelegenen Unterkunft rollten.

Der nächste Tag empfing uns wieder mit Sonnenschein, sodass sich alle auf einen schönen Radtag freuten. Ziel war Hinterschminding. Am Zielort hatten wir wieder etwas mehr als 100 km bei wiederum 1600 hm.

Der 3. Tag war als Ruhetag deklariert. 82km und 1500 Hm ließen uns genügend Zeit, die Pausenbrote von Mani ausgiebig zu genießen und trotzdem frühzeitig im Hotel in Bad Leonfelden anzukommen.

Durch ein ausgiebiges Frühstück gestärkt, waren die Körnerspeicher wieder voll und wir genossen die Etappe nach Raabs an der Thaya. 137km und 1700 hm standen am Ende zu Buche. Trotzdem wurde zum Ende der Etappe das Tempo ordentlich hochgezogen, damit die menschlichen Bedürfnisse noch rechtzeitig erledigt werden konnten.

Am Abend gönnten wir uns noch einen Spaziergang, um die ortsansässige Burg und die geschlossenen Weinlokale zu erkunden. Einige Abschlussdrinks am Hotel später fielen alle müde und zufrieden in die Betten.

Die vorletzte Etappe führte uns nach Schönberg an der Kamp. Herrliches Sommerwetter, einsame Straßen, Rückenwind meist von hinten (bis auf ein 10km Stück, welches durchgedrückt wurde) und eine nette Begleitung durch einen Lokal rundeten diesen Streckenabschnitt ab.

Zur Freude aller, wurden wir vom Hotelier auf ein Willkommensbier eingeladen. Die Freundlichkeit und der Service zog sich über den gesamten Aufenthalt. Sehr Bemerkenswert!

Nach einem herrlichen Frühstück verabschiedeten wir uns von den netten Gastgebern und zogen weiter in Richtung St.Pölten. 95km 800 Hm ließen uns genügend Spielraum zu schönen Pausen und einer längeren Einkehr im Donautal.

Das finale Abendessen nahmen wir in einer Lokalen Biermanufaktur ein und am nächsten Tag ging es mit der Bahn zurück nach Feucht.

Wir hatten keine Defekte, Platten oder sonstige Probleme. Ein Hoch auf die Fitness der Teilnehmer, die Harmonie der Gruppe

Bericht und Bilder
Werner Hecker

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